die Fastenzeit zwischen Aschermittwoch und Ostern ist für viele Menschen weit mehr als nur der Verzicht auf Süßigkeiten oder Gewohnheiten. Sie ist eine Einladung, bewusst einen Gang herunterzuschalten, innezuhalten und das eigene Leben neu auszurichten. In einer Welt, die oft von Tempo und ständiger Erreichbarkeit geprägt ist, schafft diese Zeit Raum zum Durchatmen. Ballast darf losgelassen werden, nicht nur materiell, sondern auch gedanklich und emotional. Was tut mir nicht gut? Was raubt mir Energie? Und was darf wachsen? Fasten bedeutet nicht nur Weglassen, sondern auch bewusstes Hinzufügen:
mehr Achtsamkeit im Alltag, mehr Dankbarkeit für die kleinen Dinge und mehr Liebe im Umgang mit sich selbst und anderen.
Die vierzig Tage laden uns ein, neu auf Gott zu hören, seinem Wort Raum zu geben und uns von ihm berühren zu lassen. Fasten kann so zu einer inneren Freiheit werden, die Orientierung schenkt und den Blick neu auf Ostern ausrichtet, auf das Licht, das stärker ist als alle Dunkelheit.









